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Tischlesung

aus der Buch- & Kunsthandlung

Piet van Breemen SJ: Gerufen und gesandt


Gedanken zur Nachfolge

Aus dem Vorwort:

„Jeder Mensch ist von Gott ins Dasein gerufen und in die Welt gesandt. Darin ist das Faktum und das Geheimnis seiner Existenz und seines Lebenssinnes Verbürgt. Der Gläubige weiß um diesen Ruf und diese Sendung; er kann daher sein leben wacher und bewußter in seiner geheimnisvollen Tiefe ergründen und fruchtbar machen. Unter den Gläubigen gibt es immer wieder solche, die im lebensstiftenden Ruf und Auftrag Gottes eine Berufung zu besonderer Nachfolge mitgehört haben. Diese spezielle Konkretisierung des allgemeinen Rufes hat seit je eine eigene Gestalt des christlichen Lebens geschaffen. Sie ist von den drei klassischen evangelischen Räten, dem Gemeinschaftsleben und dem Gebet geprägt Jede Zeit aber ringt um ein neues Verständnis dieser Lebensform und ihrer überlieferten Werte.“

 Piet van Breemen wurde 1927 in den Niederlanden geboren. Nach dem Zweiten Weltkrieg trat er 1945 in die Gesellschaft Jesu ein. Er studierte Philosophie in Nijmegen und Theologie in Maastricht, wo er 1956 die Priesterweihe empfing. In Amsterdam und in Rochester/N.Y. studierte er Physik mit dem Schwerpunkt Kernphysik. Nach einer kurzen Lehrtätigkeit wurde er 1964 Leiter des niederländischen Jesuitennoviziats; von 1975 bis 1978 leitete er das gemeinsame Noviziat der niederländischen und flämischen Provinzen in Brüssel. Von 1985 bis 1993 war er in Berlin zuständig für die letzte Phase der Jesuitenausbildung, das sogenannte Terziat. Weltweit hat er Exerzitien geleitet und Seminare über die Geistlichen Übungen und das Ordensleben durchgeführt. Sein Apostolat fand auch Niederschlag in mehreren Büchern, die in vielen Sprachen erschienen sind.


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