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Reise auf Spuren der Zisterzienser

In diesem Jahr führt uns die Reise an Stätten monastischen Lebens in der Nordeifel

Samstag 3. September 2022, 07:00 Uhr - 22:00 Uhr

Reise auf Spuren der Zisterzienser

In diesem Jahr führt uns die Reise an Stätten monastischen Lebens in der Nordeifel


In diesem Jahr führt uns die Fahrt in die Nordeifel.
 Wir beginnen die Reise im Kloster Steinfeld. Während die Klosteranlage im 18. Jahrhundert entstand, blieb die im Kern romanische Basilika aus dem 12. Jahrhundert erhalten. Bereits vor dem Jahr 1000 war hier klösterliches Leben. 1130 übernahmen Prämonstratenser den Ort. 1802 wurde die Abtei säkularisiert und 1923 von Salvatorianern wiederbesiedelt. Die Kirche zeigt heute einen Stilmix verschiedener Epochen. Mitten im Langhaus befindet sich das Grabmal des bekanntesten Chorherrn des Ortes, des hl. Hermann-Josephs von Seinfeld (geb. ca. 1150, gest. ca. 1240). Er war ein glühender Marienverehrer und soll Maria mit Äpfeln beschenkt haben. Er wird seither als „Apfelheiliger“ bezeichnet. Noch heute finden sich Äpfel auf seinem Grabmal. Wir werden uns insbesondere die Klosterkirche anschauen.

 Nächstes Ziel ist die Abtei Mariawald.
Nach der zünftigen Mittagspause – die nach Klosterrezept gekochte Erbsensuppe ist weithin bekannt – in der Klostergaststätte besichtigen wir die Abteigebäude.
Mariawald, 1480 gegründet, war bis 1795 eine Zisterzienserabtei. 1861 gründeten Trappisten – Zisterzienser der strengen Observanz – wieder ein Kloster. Im zweiten Weltkrieg wurde die Abtei weitgehend zerstört, nach dem Krieg wieder aufgebaut. 2018 wurde sie aufgehoben. Wir können heute die Räume in der Klausur besuchen, die nach dem Weggang der Mönche unverändert geblieben sind, und erhalten so ein Bild von ihrem kargen Leben.

 Anschließend fahren wir von den Höhen der Eifel ins Tal der Rur nach Heimbach, die kleinste Stadt Nordrhein-Westfalens, wo wir in der Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Clemens und Salvator das bis zur Säkularisation 1804 in der Abtei Mariawald befindliche Gnadenbild besichtigen. Die eher kleine Pieta befindet sich in einem prächtigen Schnitzretabel von 1520 aus der Antwerpener Schule. In dem wird die Passion Jesu dargestellt, während die angebrachten Bildtafeln sich mit der Kindheit Jesu beschäftigen.

Den Abend beschließen wir nahen Hotel-Restaurant ‚Eifeler Hof‘ in Heimbach.

So sieht der Tagesablauf aus:

7.00 Uhr Abfahrt Brauhaus Marienstatt (Bus steht ab 6.45 Uhr zur Verfügung.)
7.15 Uhr Neumarkt Hachenburg
10.00 Uhr: Besichtigung mit Führung im Kloster Steinfeld, 53925 Kall-Steinfeld.

11.20 Uhr: Abfahrt zum Kloster Abtei Mariawald, 52396 Heimbach

12.00 Uhr: Mittagessen in der Gaststätte Mariawald

13.15 Uhr: Besichtigung mit Führung in der früheren Zisterzienser- und zuletzt Trappistenabtei Mariawald

15.30 Uhr: Abfahrt nach Heimbach-Zentrum

16.00 Uhr: Besichtigung mit Führung der Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Clemens und Salvator in Heimbach mit dem Mariawalder Gnadenbild in einem gotischen Flügelaltar Fußweg zum Restaurant (ca. 300 Meter)

17.30 Uhr: Abendessen im Hotel-Restaurant ‚Eifeler Hof‘, 52396 Heimbach

19.30 Uhr: Abfahrt zu den Ausgangsorten

Ca. 22.00 Uhr: wieder in Hachenburg/Marienstatt
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Der Reisepreis beträgt für Mitglieder 73,00 €, für Nichtmitglieder 78,00 € pro Person.
Im Reisepreis sind enthalten: Fahrt mit komfortablem Reisebus, Führungen und Mittagessen.
Die Kosten für das Abendessen tragen Sie bitte selbst.
Die verbindliche Anmeldung erfolgt auf beiliegendem Vordruck per E-Mail, Fax oder Post. Anmeldeschluss ist der 12. August 2022. Die Zahl der Teilnehmenden beträgt mindestens 28 und höchstens 40 Personen.
Die Berücksichtigung erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldungen. Melden Sie sich also bitte rasch an!
Aus kalkulatorischen Gründen sind wir leider gezwungen, bei Rücktritt von der fest gebuchten Reise bis zum 20. August 2022 50% und danach 100% des Reisepreises zu berechnen. Dies gilt für den Fall, dass der Teilnehmerplatz nicht wieder besetzt werden kann.


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