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Philosophie im Kloster: Die Schule von Athen

Der Anfang der Philosophie in Europa

Montag 1. Juli 2019, 11:00 Uhr - Freitag 5. Juli 2019, 14:00 Uhr

Philosophie im Kloster: Die Schule von Athen

Der Anfang der Philosophie in Europa


Irgendwann begannen die Menschen die Frage zu stellen “Woher kommt die Welt?” und einem Thales von Milet reichte die Antwort des Mythos nicht mehr aus. Seitdem deuten einige Menschen die Welt, in der sie leben mit dem Logos.
Mit dem Dreigestirn Sokrates, Platon und Aristoteles begann in Athen ein neues Kapitel:
„Sokrates aber hat als erster die Philosophie vom Himmel heruntergeholt, in den Städten angesiedelt, sie sogar in die Häuser eingeführt und sie gezwungen, nach dem Leben, den Sitten und dem Guten und Bösen zu fragen.“ Cicero, Gespräche in Tusculum V, 10.
Platon als auch sein Schüler Aristoteles gründeten in Athen nicht nur ihre Schulen, die Akademie und das Lykaion, sondern systematisierten die grundlegenden Fragen und entwickelten ihre Konzepte, die bis heute an Geltung nicht verloren haben: Idealismus und Realismus.

Ausführliche Informationen (pdf/47 KB)

Mit diesem Seminar startet die Reihe „Philosophie im Kloster“. Wir vermitteln Ihnen die grundlegenden Argumentationsmuster, sozusagen die intellektuelle Landkarte. Das ist wie bei einer Wanderung: Eine Wanderkarte brauchen Sie, nur gehen müssen Sie selbst. Die Karte ist nicht die Landschaft, sondern ein Stück Papier. Im Seminar erhalten Sie Modelle, nur orientieren können Sie sich selbst.



Leitung:

 Dr. Andreas Fritzsche, geb. 1955 in Chemnitz (in der Geburtsurkunde steht „Karl-Marx-Stadt“), studierte katholische Theologie in Erfurt und Münster, promovierte in Philosophie und publiziert über Fragen der Ethik, Philosophie und Theologie. An den Universitäten Lüneburg und Hannover lehrte er Philosophie sowie angewandte Ethik.
Er ist verheiratet, Vater von vier Kindern und Opa von vier Enkeln.
seit 1981 in Westdeutschland
1995 – 2007 Direktor der katholischen Akademie St. Jakobushaus, Goslar
2001 – 2006 Ratsherr in Goslar
2007 – 2018 Universitäten Lüneburg und Hannover
seit 2018 im Ruhestand
www.dr-andreas-fritzsche.de

 P. Ignatius Fritsch OCist, M.A., Jahrgang 1959, studierte Musikwissenschaft, Kunstgeschichte, Philosophie und Theologie in Frankfurt a.M. und Innsbruck. Priesterweihe 1998, seit 2011 Zisterziensermönch. Schwerpunkte: Kunst der Barockzeit, Philosophische Ästhetik, Kunst und Kirche.


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