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Fünftklässler gestalten Marienstatter Gründungsgeschichte als Comic


„Wir haben schon eine ganz besondere Schule” – die Fünftklässler unserer Schule sind von der Nähe zum Kloster begeistert. In ihrer ersten Reihe im Religionsunterricht erfuhren sie von der Geschichte Marienstatts.

„Wir haben schon eine ganz besondere Schule” – die Fünftklässler unserer Schule sind von der Nähe zum Kloster begeistert. In ihrer ersten Reihe im Religionsunterricht erfuhren sie von der Geschichte Marienstatts. Daraus erwuchs die Idee, die Gründungsgeschichte Marienstatts in einem Comic darzustellen. Zusammen mit ihrem Religionslehrer entwickelten die Schülerinnen und Schüler neun Bilder, die es künstlerisch umzusetzen galt.

Das Auftaktbild zeigt Mönche, die vom Kloster Heisterbach – dem Mutterkloster – auszogen, um ein neues Kloster im Westerwald zu gründen. Dieser neue Standort wird im Bild zwei behandelt: Am Altenklosterhof bei Kirburg waren die Lebensbedingungen für die junge Mönchsgemeinschaft alles andere als einladend – vor allem das Wasser fehlte und Landwirtschaft war auf dem kargen Boden kaum möglich. Abt Herrmann erhielt im Bette liegend eine Vision, die in Bild drei und vier verarbeitet wurde: Die Gottesmutter Maria ist Abt Hermann im Traum erschienen und hat ihn auf einen mitten im Winter blühenden Weißdornstrauch als neuen Klosterstandort hingewiesen. Damit verbunden ist die Namensgebung „locus Sanctae Mariae“ – Stätte Mariens: Marienstatt. Die Bilder fünf und sechs zeige die Suche bzw. das Auffinden des Dornbuschs im Tal an der Nister, wo die Mönche mit dem Bau der Klosters begannen (Bild 7) und unsere beeindruckende Basilika am Nisterstrand (Bild 8) bauten. Das letzte Bild zeigt die Mönche der Gegenwart: Arbeitend und betend in Marienstatt.

Die Bilder werden im Rahmen des Tags der offenen Tür (09.November 2019) am Stand der Schulseelsorge ausgestellt werden.

Christian Pulfrich (Religionslehrer am Gymnasium Marienstatt)


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