Morgens bin ich für eine halbe Stunde vor den Laudes im Meditationsraum. – Stille. Einfach nur da sein vor dem Gekreuzigten. Mich anschauen lassen: „Herr, Dir ist nichts verborgen; Du schaust mein Wesen ganz. Das Gestern, Heut und Morgen wird hell in Deinem Glanz. Du kennst mich bis zum Grund; ob ich mag ruhn, ob gehen, ob sitzen oder stehen, es ist Dir alles kund.” (Gotteslob Lied 428, 1) – Ein befreiender Start in den Tag. Ich darf mit Papst Franziskus wissen: „Ich bin einer, der vom Herrn angeschaut wird.”
P. Benedikt Michels